Samstag, 8. April 2017

Auswärts grillen


April, April....

zum 31. Mal fand am 08. April das niedersächsische Treffen der Elektromobilisten in Sehnde im Kaffeehaus stand.



Der Andrang war etwas geringer als bei den letzten beiden Treffen. Wahrscheinlich war das Wetter zu gut und man blieb eher zu Hause bzw. im Garten.
Trotzdem war das Café gut gefüllt und es gab jede Menge anregende Gespräche.




Etwas Buchhaltung:

dibu            - 2 -  56km - Zoe
strexx          - 1 -  14km - Twizy
kurzschluß      - 1 -  14km - Twizy
susi sorglos    - 1 -  14km - Twizy
rolandk         - 1 - 140km - model S85
E-Auto2014      - 2 - 268km - e-Golf
sewi            - 4 -  34km - eNV 200
tesfly          - 1 - 150km - model S
Stefansarzio    - 2 -  34km - model S
beatbuzzer      - 1 -  58km - model S85
most            - 1 -  12km - Zoe
punkt.          - 1 -  10km - Zoe
Buzzer          - 1 -  35km - Leaf
Draht           - 1 -   4km - e-bike
v_nico_v        - 1 - 222km - model S90
DreamCatcher    - 2 -  22km - Zoe
Digitaldrucker  - 1 -  80km - kia Soul EV
-               - 1 -  36km - Zoe 40
EAP             - 2 -  10km - Tesla S85
Kirke           - 2 -  20km - Tesla Roadster
Dadycool        - 1 -  98km - Zoe
ev4all          - 1 -  80km - Bramse
kappazität      - 1 -  50km - A3 Diesel
                 32  




Da Spark-ED es sich (aus verständlichen Gründen) ausgerechnet am Hochzeitstag nicht mit seiner Ollen 'besseren Hälfte' verscherzen wollte haben wir das Grillevent diesmal nach Gleidingen zu Susi Sorglos verlegt.



Das nächste Treffen findet ausnahmsweise erst am 20.05. statt.

Freitag, 7. April 2017

Wunschkonzert mit der Metropolregion


..., denn die sucht nach Stellen für neue Ladepunkte. Und außerdem wird festgestellt, das nicht etwa die Elektrofahrzeuge zu teuer wären, zu wenig Reichweite hätten oder zu wenig Ladepunkte den Kauf von E-Fahrzeugen behindern.

Doch dazu später. Für den 7. April um 18:00 (einem Freitag) wurde von der metropolregion eingeladen in die Glockseestraße 33. Das ist auf dem Betriebsgelände von enercity, dem hannöverschen Energievertreiber.

Unter dem Motto "electric car drivers only" wurde zum Meeting eingeladen. Dafür, das hier die Befindlichkeiten der reinen E-Fahrer diskutiert werden sollten, waren doch recht viele "Nicht-E-Fahrer" dabei. Und seltsamerweise auch sehr viele institutionellen Leute, die eben nicht nur einfach E-Fahrer sind.

Wir sind gegen 17:30 angekommen, sind einfach so aufs Gelände gefahren (der Pförtner hat uns wahrscheinlich nicht gehört) und haben uns den erstbesten Stromanschluß geschnappt um zu laden. Viele bekannte Gesichter waren schon vor Ort.

Ursprünglich wollte ich mit der Zoe hin fahren, weil ich auch der Meinung war, es wären genügend Tesla anwesend. Aber Carsten sollte recht behalten. Bis zum Beginn des Meetings war ich mit dem einzigen Tesla da. Und ich wunderte mich auch über die positive Resonanz.... Seltsam für ein E-Fahrer-Treffen. Normalerweise kennt der Großteil der Szene diesen Fahrzeugtyp.

So gesehen, war die Entscheidung für den Tesla richtig. Vom Ladeanschluß ging es dann erst mal zum Pförtner der mich jetzt doch recht eindringlich herwinkte und letztendlich wissen wollte, um wen es sich wohl bei mir und Carsten handelt. Nachdem er unsere Namen auf der Liste gefunden hatte, war er zufrieden und verwies mich noch darauf, das ich für das Laden unbedingt noch mit einer verantwortlichen Person reden sollte, ich könne mich ja nicht einfach so da anschliessen....  Mmmh, seltsam, konnte ich doch.

Von den 65 angemeldeten Teilnehmern waren fast alle gekommen. Raimund Nowak und Sabine Flores von der Metropolregion hatten recht kurzfristig eingeladen. Zuerst wurde ein Gruppenfoto gemacht und dann ging es auch schon ins Meeting. enercity hat sich nicht lumpen lassen und stellte jede Menge Kaffee, Kekse und Süßkram zur Verfügung.



Zu Anfang gab es eine Vorstellungsrunde, damit jeder erfuhr mit wem er es zu tun hatte. Dann wurde kurz vorgestellt um was es gehen sollte. Einerseits wurde die Ist-Lage von Fahrzeugen und Ladepunkten angerissen, andererseits gab es eine Wunschlist-E.

Dazu wurde zuerst einmal eine E-Mail eines E-Fahrers aus Hamburg verlesen, der gerne gekommen wäre, dies wegen der "miesen" Ladeinfrastruktur zwischen Hamburg und Hannover aber nicht mache könne. Ist denn die Ladeinfrastruktur wirklich so schlecht, oder hat der Mann einfach nur das falsche Fahrzeug. Wäre er mit einem Kangoo unterwegs, hätte er gar keine Chance.

Und so kam natürlich auch die Forderung nach Fahrzeugen, die 22kW (bzw. mind. 11kW) laden können müßten. Mit einer 22kW-Ladetechnik im Fahrzeug hätte er überhaupt keine Probleme gehabt. Aber grundsätzlich ist natürlich auch auffällig, das es hier noch viel Platz für Triple-Lader gibt.

Dabei wundert es mich, das so etwas diskutiert werden muß. In Höhe Walsrode gehört so etwas hin (damit erreichbar für Fahrer auf der A27 und der A7) und dann evtl. noch zwischen Hamburg und Walsrode. Und außerdem gehört etwas zwischen A2/A7. Und dann eben nicht nur ein Ladepunkt, sondern mehrere. Auch zwischen Hannover und Göttingen würde etwas Ladeinfrastruktur nicht stören und sicher gibt es auch noch Punkte entlang der A2 zwischen Dortmund und Hannover und natürlich auch in Höhe Braunschweig.
Und warum sollte man Tankstellenbetreibern (z.B. Tank und Rast) das überlassen, wenn die das sowieso nicht unterstützen? Es gibt an den Autobahnen auch andere Möglichkeiten. Unter anderem Autohöfe.

Interessanterweise gab es in der Runde tatsächlich Leute, die unbedingt an Tankstellen Ladepunkte unterbringen wollen. Da steckt noch unheimlich viel Benzin im Kreislauf. Wir brauchen diese Einrichtung nicht mehr.

Autohäuser wären z.B. eher gefragt, denn die verkaufen die Fahrzeuge und die haben in der Regel auch genügend Strom. Wenn sie Ihre 1kW Lichstrahler gegen LED tauschen würden. Und die Autohersteller sollten auch ein Interesse daran haben.
Naja, haben sie aber nicht, wie wir wissen. Das ganze liesse sich relativ einfach realisieren und man müßte dabei nicht zwangsläufig auf die öffentliche Hand zurück greifen.

Probleme gibt es nur leider dabei, das manche Autohäuser es eben nicht kapieren, das man mit einem BMW auch schon mal bei VW (und umgekehrt !!!) laden können sollte und muß. Aber statt sich gemeinsam gegen den eigenen Untergang zu stemmen, ignoriert man die Fakten (z.B. Verkäufe der Oberklassenfahrzeuge... Mercdes S-Klasse ist nur noch auf Platz 2, nach Tesla!).



So hat man also über den frühen Abend darauf hingewiesen, das man gerne wissen möchte, wo Ladepunkte in der Region wünschenswert wäre. Also ein Wunschkonzert.

Warum man noch fragte, wer von den Teilnehmern elektrisch fährt ...  wie war doch gleich das Thema des Meetings? ... um dann eine Ausfahrt zu machen, erschloss sich mir jetzt nicht, andererseits waren eben längst nicht alle Teilnehmer E-Fahrer. Und wenn die sich dann zu einer Sache äußern, wird so eine Veranstaltung schon etwas, ich sage mal, seltsam....

Leider war die Gesprächsführung auch nicht besonders stringend. Viele Leute haben immer wieder eigene Unterhaltungen gestartet.


Dann ging es noch mal in die City von Hannover mit einem Rundkurs um die Oper. Und auch das war nicht so 100%ig gut organisiert, weil leider jede Menge Fahrzeuge nicht bis zum Start gewartet haben und dann einach an der Oper standen. Naja, vielleicht beim nächsten Mal, wenn dann wirklich nur E-Fahrer dabei sind.

Ach ja, und der Grund warum so wenige E-Fahrzeuge verkauft werden bin ich noch schuldig: es gibt zu wenige. Wer jetzt bestellt muß ewig warten. Also einfach in den Laden und mitnehmen ist nicht möglich.

Gegen 20:30 ging es dann langsam zurück nach Hause.

Donnerstag, 30. März 2017

Happy Birthday

Der Morgen verhieß wettermäßig nichts Gutes. Aber sowas kann man ja ändern. Und so dachte sich unser Bürgermeister (also der von Dötlingen), ändere ich das mal.

Beneidenswert. Das lag aber wohl eher daran das er just am 30.01. Geburtstag hatte. Und statt mit der Familie den Tag bei Kaffee und Kuchen und meist viel zu ungesundem Zeug zu verbringen, nutzte er die Zeit an frischer Luft, um eine neue Ladestelle einzuweihen.

Es ist mittlerweile mindestens die vierte in der Gemeinde. Station 1 und 2 befinden sich an der Autobahn an den Autobahnraststätten und werden in Zusammenarbeit mit RWE von Tank & Rast betrieben.

Es handelt sich dabei um Triplelader mit Type2 (22kW), CHAdeMO und CCS-Anschluß.

Ladestation 3 ist meine mit Typ2 und max. 30kW (also ca. 45A) in Aschenstedt und nun ist die vierte Station mit 2 Ladepunkten mit jeweils 32A (22kW) an Typ2 aktiv.

Neben dem Bürgermeister Ralf Spille (hier ganz links im Bild) waren außerdem vor Ort von EWE-Netz Andreas Wennmann, Manuela Schöne vom Landkreis Oldenburg (Klimaschutz), Lars Gremlowski (Gemeinde Dötlingen - Klimaschutzmanager), Tönjes Itgen (EWE-Vertrieb), sowie zwei Pressevertreterinnen von NWZ und Wildeshauser Zeitung (Tanja Schneider).

Der Landkreis Oldenburg initiierte seit einem Jahr die Aktion, das jede Gemeinde als Betreiber eine Ladestation zur Verfügung stellt. Glücklicherweise auch in der Weise, das es eben keine Bürgermeistersäulen werden, sondern an Punkten, an denen tatsächlich auch Publikum die Anschlüsse nutzen werden. Angenehm ist auch die Tatsache, das die Gemeinde Karten zum Laden zur Verfügung stellt, damit auch Fahrer ohne EWE-Account laden können.

Hier bekommt man sie am gegenüber liegenden Hotel.

Nun sagt EWE zwar, das man ja auch per SMS laden kann. Nur hat sich das bei der Einweihung schon als problematisch heraus gestellt. So löblich diese Vorgehehensweise auch ist, so hatte sie hier prompt einen.... nein, zwei Haken. Denn das Vodafone-Netz (das auch die EWE nutzt) hat hier kaum Pegel (wenn überhaupt). Der alternative Test von Carsten mit O2/e-plus hat zwar eine Verbindung aufgebaut, dummerweise wollte da aber der EWE-Server, der die Meldung annimmt, nicht. Die Meldung wurde entgegegen genommen (d.h. sie ist angekommen), wurde dann nicht weiter verarbeitet. Vermutlich ist die Säule auch am EWE-Netz mobil (also Vodafone) angebunden und war dadurch nicht erreichbar.

Mir wurde im Vorfeld gesagt, ich solle nicht in der Nähe der Säule parken, weil auf dem Bild natürlich ein Fahrzeug von EWE zu sehen sein soll.

Na gut, mit sowas kann ich leben. Also stelle ich mich ausser der Reichweite. Herr Itgen sollte dann mit einem E-Fahrzeug kommen. 

Er traf dann auch mit einem Nissan-Leaf ein. Dummerweise aber nicht mit dem passenden Typ2-Typ1 Kabel, das hier benötigt wurde. Da hätte die Säule vielleicht doch zusätzlich noch einen Schukoanschluß haben sollen. Dann hätte man wenigstens den Ladeziegel nutzen können. Gut, die Ladung hätte dann nur unwesentlich länger gedauert (also nur 8 Stunden, statt 3 Stunden bei einem 20 kWh-Akku). Aber  glücklicherweise war es auch nicht nötig, den Wagen zu laden, weil er nur bis Delmenhorst zurück musste, und dafür reichte es locker.

Aber für ein Pressefoto sollte es schon so aussehen, das man auch einen Stecker in die Ladesäule steckt. 

Mein Typ2-Kabel stand also bereit. Und Herr Itgen fand es auch besser, wenn ich direkt mit meinem Fahrzeug an die Ladesäule fahren würde. Und siehe da, mit der EWE-Karte, aber auch mit der Karte der swb in Bremen klappte es. Nur eben nicht per SMS.

Und wieder war ein Nachmittag gerettet, eine neue Ladesäule hat die Einweihung überstanden und der Bürgermeister konnte ungestört Geburtstag feiern.

Alles Gute zum Geburtstag.


Bericht in der Nordwestzeitung

NWZ vom 31.03.2017

Samstag, 11. Februar 2017

Full House - Beginn der Grillsaison

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging es am 11. Februar zum angrillen. Vorher war aber wie üblich ein Pflichtprgramm zu absolvieren.
Etwas über 41 Teilnehmer mit 29 Elektrofahrzeugen waren am Samstag anwesend. Die Wettervorhersage hatte sogar Schnee vorhergesagt. Ausser Nordlicht hatten wohl alle Fahrer das Glück, mehr oder weniger Schneefrei anzukommen.
Spätestens im Kaffeehaus selbst gab es dann natürlich auch die passenden wärmenden Getränke. Wer keinen Kaffee fast jeglicher Couleur haben wollte, konnte auch dieses seltsame Getränk zu sich nehmen, das mit heißem Wasser und Kräutern zubereitet wird. Eisschokolade oder Eiskaffee gab es zu meinem ganz persönlichen bedauern leider nicht, weil am Vortag eine größere Gesellschaft (von wahrscheinlich Pinguinen) sich über die letzten Eisvorräte her gemacht haben.
Auf meiner Fahrt nach Sehnde hatte ich bereits über Glympse in Höhe Bruchhausen-Vilsen Elektrofix mit seinem Smart ED ausgemacht, mit dem ich dann ab Nienburg die Strecke gleichzeitig in Richtung Hannover gefahren bin. Er hat dann allerdings in Garbsen Energie geladen, während ich vorher schon nach rechts auf die Autobahn abgebogen bin. Dadurch habe ich zwar eine etwas längere Strecke, aber längst nicht so viel Verkehr und meistens auch keine zusätzlichen Radarfallen. Die B6 ist ja voll davon.





So war ich gegen 13:30 einer der Ersten. Und ich hätte nicht gedacht, das es noch so voll werden wird. Kurz nach mir kam Nordlicht, der zusammen mit seiner Frau mal wieder aus der Mitte von Schleswig-Holstein den Weg zu uns nach Niedersachsen gefunden hat. Er hatte diesmal mit 264 km die längste Anfahrt und war auch schon seit dem frühesten Morgen unterwegs.


Interessant war auch die Tatsache, das die Anzahl der Frauen bei den Treffen stetig zunimmt. Ob es alleine an Kaffee und Kuchen liegt? Würde die Anzahl evtl. durch angebotene Schuhe weiter ansteigen?

Bild von Susi Sorglos
Für Kaffee und Kuchen mußte man sich diesmal anstellen. Aber das Angebot war wieder verführerisch und natürlich war es mit dem heißen Kaffee dem Wetter gegenüber sehr entgegenkommend. Also Wetter kalt, und Kaffee heiß. Außer beim Cappuchino, aber das muß so sein, wurden wir belehrt.

Bild von Susi Sorglos
Während der Kaffeedurst auf der einen Seite gestillt wurde, kam der Wissensdurst auf der anderen Seite auch nicht zu kurz.

Ich hatte im Vorfeld nachgefragt, ob es Interesse an Informationen zu meiner Ladestation mit automatischer Nummernschilderkennung gibt. Da es da Zustimmung gab, habe ich ein paar Screenshots gemacht, Laptop und großen Monitor eingetütet und das dann im Kaffeehaus aufgebaut. War nicht ganz einfach, weil dafür nichts vorgesehen ist. Und man will sich ja auch keinen Ärger mit der Chefin einhandeln. Aber es hat dann doch geklappt und gegen 14:30 konnte ich dann mit meinem Vortrag loslegen, der nichts mit Ladeboxen zu tun hatte, sondern einfach nur an der Erkennung eines Fahrzeugs über das Nummernschild und was man damit machen kann.

Interessanterweise scheint das Interesse an Ladeboxen immer noch recht groß zu sein. Wahrscheinlich muß ich mir doch mal Gedanken darum machen, vielleicht doch noch einen Workshop durchzuführen. Allerdings dann auch nur für die Leute, die sich tatsächlich auch für das Thema interessieren und nicht nur einfach (und vor allem billig) an eine Box kommen wollen.











Nachdem ich meinen Vortrag gehalten habe, hat mich vom Nebentisch noch jemand gefragt, ob er seinen E-Auto-Verein vorstellen dürfe. Da mein Kaffee Latte langsam kalt, und der Espresso Kuchen langsam warm wurde habe ich ihm vorgeschlagen, er solle versuchen sich Gehör zu verschaffen.

Das hatte zu Anfang sogar funktioniert, wandelte sich nach kurzer Zeit aber in verstärktes Desinteresse der Zuhörer (Der Gesprächspegel wurde langsam lauter), als er leider weder sich noch seinen Verein richtig vorstellte, sondern Sinn und Zweck eines Ladekonzeptes, das es in ähnlicher Form bereits gibt. Nennt sich Drehstromnetz.
Hier sollte es über einen Verein gehen, der wohl schon seit zwei Jahren existiert, aber was Öffentlichkeitsarbeit betrifft völlig unbekannt ist. Weder in der Presse, noch über eine eigene Website sind sie zu erreichen, und das auffälligste an der Visitenkarte ist die Bankverbindung, weil sehr prominent platziert.

Es waren diesmal auch einige Leute dabei, die noch nie elektrisch gefahren sind, und sich informiert haben.

Dann gibt es vor dem Aprés Café (dem Barbeque) noch etwas Buchhaltung:

ca. 41 Personen mit 29 E-Fahrzeugen waren beim 29. Treffen am 11.02.2017 dabei:

10 Zoe
5 Twizy
4 Model S3 Leaf
2 eGolf
2 Smart ED
1 Ampera
1 eNV200
1 Tesla Roadster

Teilnehmer nach Bundesländern verteilt:

30 Niedersachsen
5 Nordrhein-Westfalen
3 Hessen
2 Schleswig-Holstein
1 Bremen

Längste Anfahrt:
1. 264 km Renault Zoe (Nordlicht - Schleswig-Holstein)
2. 220 km Tesla Model S (v-Nico-v - Hessen)
3. 205 km Nissan Leaf (Hanseat - Niedersachsen)


Irgendwann wurde es langsam dunkel. Und dann heißt es "Tschüß Kaffeehaus, Hallo Grill" ...
Beatbuzzer und ich haben wie üblich ganz konspirativ nach diskreter Rückfrage der Wünsche der Teilnehmer beim lokalen Lebensmitteleinzelhandel die entsprechenden Fachbereiche geplündert. Und das wird zunehmend mit abnehmenden Temperaturen schwieriger.

Geflügelwürstchen sind gar nicht zu bekommen. Und mariniertes Fleisch ist auch eher unterrepräsentiert, ganz im Gegensatz zu Saisonware.

Letztlich haben wir aber unseren Willen und Genießbares im Tausch gegen Zahlungsmittel bekommen. Beatbuzzer hatte zwei Taschen dabei. Und das war diesmal notwenig, weil ich im Kofferraum u.a. den Monitor dabei hatte.


Meine vorher gemachte Ankündigung, das wir im Zweifel alle Grillartikel im Tesla unterbringen könnten, hätten wir aber wahr machen können. Die Auswahl war sehr reduziert. Platzmäßig hätten die sogar bei Elektrofix in den Smart gepasst.
Ich verstehe gar nicht, warum nicht mehr in der kalten Jahreszeit gegrillt wird. Im Sommer ist es warm, da benötigt man keinen zusätzlichen Grill. Von dort, aus dem Sehnder Lebensmittelparadies, ging es dann in die Heimat-Location von Spark-ED, Wassel.

Nie gehört?

Unwichtig?

Keineswegs!

Wenn man über die A7 zwischen Hildesheim und Hannover unterwegs ist (genauer wollte ich es jetzt nicht machen) überquert man die Wasseler Straße. Ganz unwichtig scheint dieser Ort, unabhängig von der Grillaktion, also nicht zu sein.

Bild von Marc

Als Grillmeister hatte sich im Vorfeld bereits Spüli bereit erklärt, die Reste von größeren Eukaryoten in das Feuer bzw. das vom Feuer erzeugte thermische Feld zu geben.

Wie man hier auf dem Bild sehr schön sehen kann, unterstützen ihn dabei bei Eiseskälte Spark-ED, ev4all und Beatbuzzer. Wobei ich mich frage, was sie wirklich da machen.

Nordlichts Frau Kathrin hat dann noch einen leckeren Curry-Nudel-Salat mitgebracht und Hausherrin Uta hat einen Bulgur-Salat beigesteuert.

Gut gesättigt hat sich die Veranstaltung dann nach und nach aufgelöst und wir haben dem Maître de Maison dafür schmutziges Geschirr und benutztes Blattgeschirr (was das ist, fragt ihr ihn am besten selbst) zurück gelassen.
Bild von Marc

Donnerstag, 9. Februar 2017

So langsam aber sicher macht sich Frust breit

...

gibt's doch gar nicht!

"Doch, bei Roller!"

Ok, Thema verfehlt, setzen, sechs.

Was ist passiert?

Ich fange mal von vorne an. Vor einigen Tagen bekomme ich über den Terrornetzwerk-Messenger eine interessante Information. Kurz zur Info: ich benutze kein WhatsApp, sondern nutze Telegram. Alleine schon deswegen, weil ich es parallel auf Smartphone, auf dem PC als Anwendung und auch im Web nutzen kann. Terroristen sollen angeblich auch hauptsächlich Telegram nutzen.

Weiter im Thema...

Alfred schrieb am 3. Februar:

Moin Roland,
mit 89km 100% heute morgen zum Freundlichen, mit 130km 100% bei Abholung zurück.
Ich kann Teekays grinsen in den Videos voll nachvollziehen 😃



Ich wußte erst mal gar nicht was los war. Dann hat er mich darauf hingewiesen, das es wohl ein Software-Update für diverse Steuergeräte im Zoe gibt. Vor allem auch für ältere Fahrzeuge wie er und ich sie fahren. Prima, habe ich mir gedacht. Dann wird es mal Zeit, den "freundlichen" zu besuchen. Da ich das Fahrzeug in Oldenburg gekauft habe, wollte ich dem Händler dort zur Abwechslung zu etwas Umsatz verhelfen. Nicht unbedingt meinerseits, sondern eher über den Garantieweg.

Gut, die Fahrzeuggarantie ist abgelaufen, aber für den Antriebsstrang steht dort noch eine Garantie¹ von 5 Jahren, oder 100.000 km, je nachdem was zuerst eintritt.

87092 km habe ich runter und der Wagen ist knapp 3½-Jahre alt. Also alles im grünen Bereich.

Anruf im Autohaus: "Sie sind aus der Garantie¹ raus, das wissen sie? Außerdem wissen wir gar nicht, ob es überhaupt Updates für ihr Fahrzeug gibt. Dazu benötigen wir die Fahrgestellnummer."

Ganz ehrlich, ich liebe diese Direktheit im deutschen Dienstleistungswesen. Das ist so ganz anders, als in den USA, wo man an jeder Ecke freundlich angegrinst wird und wo angeblich alles möglich ist. Das meine ich ernst. In den USA gleitet alles ab, bei uns kann man sich richtig an dem Thema abarbeiten.

Also einen Termin vereinbart. Donnerstag, 09.02. in Oldenburg um 10:00 Uhr. Erst einmal prüfen, was möglich ist.

In der Zwischenzeit noch mal bei Alfred nachgefragt, was er denn bezahlt hätte. Ein fragendes Gesicht seinerseits, wie ich darauf käme, das das kostenpflichtig wäre....

Tja, ich weiß auch nicht recht.

Ich solle zu einer anderen Werkstatt fahren, wenn dieses Update Kosten verursachen würde.

Mittlerweile habe ich erfahren, um was es wohl im Detail ginge. Es ist wohl so, das in der Batterie selbst ein Programmierfehler vorläge, der einerseits die Restkapazität des Akkus falsch berechnen würde und andererseits Schuld daran sei, das die Ladungen zwischen 99 und 100% so elendig lange dauern würden.

Am 9. Februar mache ich mich auf in den Norden von Oldenburg.

Pünktlich um 9:58 stehe ich auf der Matte.

Dabei habe ich Ausdrucke aus dem Forum mit den "Bestellnummern" und von den letzten Ladekurven.


"Ladeproblem" steht auf dem Bericht "Wie weit kommen sie denn?"

85 km waren es eben.

"Das ist normal"

Wie bitte? Normalerweise habe ich mindestens 100-120 km auf der Uhr. Üblicherweise habe ich Reichweiten von 160-180 km. Auch 200 km sind normalerweise kein Problem. Naja, natürlich nicht bei Aussentemperaturen um den Gefrierpunkt. Aber 85 km ist definitiv zu wenig.


 "Das Fahrzeug kommt vom September 2013. Damit ist es aus der Garantie¹ raus" bekomme ich am Tresen zu hören.

Ich antworte: Die Garantie für den Hochvoltteil läuft über 5 Jahre oder über 100.000 km, je nachdem, was zuerst anfällt.

"Ja, aber nicht hier, das gehört ja nicht zum Hochvoltteil" bekomme ich zu hören....

Das Batteriemanagementsystem gehört ganz sicher zum Hochvoltteil, gebe ich zurück. Laut Definition von Renault sind mir diesbezüglich einige Schriftstücke bekannt.

Sollte es nicht unter die Garantie fallen, würde ich zu einem anderen Händler fahren.


"Da muß ich mich mal eben informieren"

Tun sie das!

Er verläßt den Raum um mir kurze Zeit später mitzuteilen: "wenn das hier tatsächlich das Problem wäre, dann würden die Kosten übernommen, was machen wir jetzt? Kommen sie von hier weg?"

Nein

"Dann wollen sie warten? Das kann aber dauern"

Wieso wird mir kein Fahrzeug angeboten? Wahrscheinlich haben sie nichts elektrisches und wissen, das ich bei Verbrennerfahren Pickel und Ausschlag bekomme.

Ja, ich warte ...

Sie dürfen ZE-Fahrzeuge jetzt auch warten? Bisher ging das hier im Nordwesten eigentlich nur in Bremen.

"Ja, mittlerweile dürfen wir das auch. Nur bei den ganz grossen Dingen dürfen wir es nicht"

???


Nach etwas über 30 Minuten:

"Ist wohl nicht so einfach mit Ihrem Fahrzeug!"

Na, jetzt wurde ich aber neugierig, was wohl nicht so einfach sein soll.

"Sie haben die jährlichen Wartungsintervalle nicht eingehalten, damit wäre die 5-jährige Garantie¹ verfallen. Aber, wir würden Ihnen natürlich entgegen kommen. Und die Rechnung müßten sie dann beim Renault-Kundenservice einreichen, damit da auch etwas passiert, wir würden das dann unterstützen. Schließlich wollen wir ja auch, das sie als Kunde zufrieden sind"

Beim Renault Kundenservice in Brühl? sage ich leicht gequält.

"Ach, sie kennen die Abteilung?"

Ich fühle mich ziemlich verarscht. Sorry, das mußte sein. Etwas anderes fällt mir dazu im Moment auch nicht ein.
Er zeigte mir einen Ausdruck und meinte, das da wohl ein Loch von 5 Monaten wäre.

Der letzte Service wurde auch auf Garantieebene durchgeführt. Der ist sieben Monate her....

"Wir müßten für die Batterie auch noch eine Abdeckung bestellen, denn die Programmierung wird dort direkt vorgenommen. Diese Abdeckung haben wir hier nicht vorliegen"

Wie verfahren wir weiter?

"ich rufe sie nächste Woche an....."

So. Ich fahre also zurück und sichte erst einmal alle Termine:

19.09.2013 Kauf
19.05.2014 Service (u.a. Klima) (8 Monate)
25.11.2014 Service (3 Monate)
07.01.2015 Service (2 Monate)
15.02.2016 Service (13 Monate)
     08.2016 Service ( 7 Monate)

wo, bitte, ist jetzt das Loch mit 5 Monaten?

Im Nachhinein... Da soll etwas an der Batterie programmiert werden. Für die Batterie wird Miete bezahlt, das ist nicht meine.

Mal sehen, wann ich mit meiner Waschmaschine zum Service muß....

Stay tuned ....


PS.: achtet mal darauf wie ich "Garantie" geschrieben habe wenn die Aussage von Renault kam. Ist ein kleines Suchspiel.

¹fragen sie bitte Ihren Renault Partner nach den genauen Bedingungen für Garantie und Service